Hallo zusammen,
ich verfolge das Thema Sanierungskredite schon länger und jetzt im Juli stellen sich mir konkrete Fragen für die Planung 2026. Meine alte Ölheizung muss raus und eine Luft-Wasser-WP soll rein – das ist fix. Allerdings höre ich derzeit sehr unterschiedliche Aussagen zu den neuen KfW-Konditionen, die ab nächstem Jahr gelten sollen.
Wie ich es verstanden habe, gibt es Veränderungen bei den Darlehenssummen und möglicherweise auch bei den Tilgungszuschüssen. Meine Bank gibt mir keine klare Auskunft, weil angeblich noch nicht alles final ist. Dabei muss ich doch jetzt schon planen, wie viel Eigenkapital ich zusammensparen muss und ob ein Sanierungskredit 2026 günstiger wird als noch dieses Jahr.
Hat jemand von euch konkrete Informationen zu den neuen Konditionen? Oder hat sich hier in der Community jemand bereits intensiv mit den geplanten Änderungen auseinandergesetzt? Ich möchte auf Basis von realen Zahlen kalkulieren, nicht auf Spekulationen.
Dieter, gute Frage – das ist genau der Punkt, wo sich viele gerade unsicher sind. Aus meiner Erfahrung mit den Förderanträgen sage ich dir: Die KfW kommuniziert solche Änderungen meist erst spät und sehr kryptisch. Was ich weiß: Die Summen für Einzelmaßnahmen könnten erhöht werden, aber das ist kein Grund, mit der Planung bis 2026 zu warten. Die aktuelle Marktlage für Handwerker ist entspannter als vor 2–3 Jahren, und die Preise für WP-Anlagen sinken eher, als dass sie steigen. Ich würde eher parallel zwei Szenarien durchrechnen: einmal mit heutigen Fördersätzen und einmal mit möglichen neuen. Dann siehst du schnell, wo deine Break-even-Grenze liegt.
Zumindest ein erfreulicher Punkt: Falls bei deiner Sanierung auch eine Grundwasserwärmepumpe Option ist – da gibt's bei der Genehmigung gerade deutlich weniger Hürden als noch vor 2–3 Jahren. Das kann unter Umständen die finanzielle Planung erheblich beeinflussen, weil die COP-Werte natürlich besser sind. Nur für den Fall, dass du am Grundwasser situiert bist.