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Denkmalschutz + Wärmepumpe: Wie habt ihr das gelöst?

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Klaus H.
Beiträge: 13
Themenstarter
(@klaushermann)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#138]

Hallo zusammen, nach fast zehn Jahren bin ich froh, das Forum wiedergefunden zu haben! Ich stehe gerade vor einer kniffligen Situation: Mein Haus aus den 70ern steht unter Denkmalschutz und ich möchte es auf eine Wärmepumpe umrüsten. Das Problem: Die zuständige Behörde lehnt eine klassische Außeneinheit kategorisch ab – zu sehr im sichtbaren Bereich.

Meine erste Überlegung war eine komplett interne Lösung mit Luft-Wasser-WP im Keller, aber die Fachbetriebe sagen, das wird extrem ineffizient. Eine Erdwärmepumpe mit Tiefenbohrung wäre ideal, aber auch da frage ich mich, ob die Genehmigung überhaupt durchgeht.

Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie habt ihr die behördlichen Hürden genommen? Und ganz wichtig: Worauf muss ich bei der Heizlastberechnung achten, wenn die Rahmenbedingungen so eng sind?

Ich plane langfristig und will das richtig machen – Wartung und Service sind mir dabei wichtig, deshalb suche ich nach Lösungen, die auch praktikabel bleiben.


2 Antworten
HelmutK
Beiträge: 51
(@helmutk)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Klaus, das ist tatsächlich eine häufige Herausforderung. Bei mir war es ähnlich – nicht Denkmalschutz, aber optisch sensible Lage. Meine Lösung: Tiefenbohrung mit Sole-Wasser-WP im Haus. Die Behörde akzeptiert das, weil außen gar nichts Sichtbares ist. Lediglich ein kleiner Schacht für die Sonden, der sich auch diskret verhällt.

Zum Thema Effizienz bei interner Luftwärmepumpe: Da hast du recht, die COP-Werte sind schwächer. Meine Fußbodenheizung läuft jetzt primär über die Sole-WP mit stabilen Quelltemperaturen – das ist für die Feinabstimmung einfach besser. Die Warmwasserbereitung habe ich zusätzlich optimiert, das spare ich mir jetzt gerne zu berichten, wenn es dich interessiert. Welche Heizlast hat dein Haus denn ungefähr?


Antwort
T.Bergmann
Beiträge: 0
(@t-bergmann)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Interessante Situation. Ich würde zuerst klären, wie streng die Denkmalschutzvorgaben wirklich sind – manche Behörden akzeptieren diskret positionierte Außeneinheiten auf der Rückseite oder in Nischenlösungen, wenn sie vom Vorplatz nicht sichtbar sind. Das wäre günstiger und wartungstechnisch unkomplizierter als die internen Varianten.

Bei meiner Luft-Wasser-WP habe ich gelernt: Die Verdichter-Charakteristiken spielen eine große Rolle für die Wirtschaftlichkeit. Wenn du gezwungen bist, die Luftansaugung über lange Kanäle zu führen, leidest du unter Druckverlusten und dein COP schmilzt. Tiefenbohrung ist da die saubere Lösung, aber: Lässt dich die Denkmalschutzbehörde da ran? Das brauchst du definitiv vorher geklärt.


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