Guten Tag zusammen,
ich bin gerade dabei, meine Heiz-Strategie für die kommenden Jahre neu zu bewerten. Meine Luft-Wasser-WP läuft seit 2021 zuverlässig, die JAZ-Werte liegen stabil bei 3,2–3,5 je nach Jahreszeit. Jetzt stellt sich mir aber eine grundsätzliche Frage:
Ich habe noch die alte Gasheizung im Keller. Bisher dachte ich, eine Hybrid-Lösung zu behalten macht Sinn – als Backup bei extremen Frosttagen und für die psychologische Sicherheit. Aber je länger ich die Daten analysiere, desto mehr frage ich mich: Lohnt sich dieser Aufwand noch?
Die Gastherme wird praktisch nur noch an ca. 15–20 Tagen im Jahr bei Außentemperaturen unter –5°C zugeschaltet. Der Gasverbrauch ist minimal geworden. Andererseits kosten mich die Wartung und die unnötige Komponente im System jährlich Zeit und Geld.
Wer hat ähnliche Überlegungen angestellt? Macht es 2026 noch Sinn, die alte Gasheizung zu behalten, oder sollte ich sie ausbauen und vollständig auf die WP setzen? Wie sind eure Erfahrungen mit den aktuellen Strompreisen und den Förderungen?
Freue mich auf sachliche Einschätzungen.
Bin hier zur Lüftungs- und RLT-Thematik unterwegs, aber zum reinen Heiz-Setup kann ich sagen: Wenn du die Gas-Therme wirlich nur 15–20 Tage im Jahr brauchst, ist die Frage des ROI sehr schnell beantwortet. Die Entsorgung und der Umbau kosten etwas, aber die eingesparten Wartungskosten und die fehlende psychologische Belastung sprechen meiner Meinung nach für den Ausbau.
Eine Frage dazu: Wie sieht es mit deinen Heizkörpern aus? Wenn du die noch tauschst, um die WP richtig auszunutzen, dann ist das ohnehin ein Gesamtpaket. Kombination macht dann mehr Sinn.