Hallo zusammen,
ich arbeite derzeit an der Planung für einen Altbau von 1968 (ca. 150 m²). Der Besitzer möchte ungern die Böden aufmachen und favorisiert eine Wärmepumpen-Lösung mit den vorhandenen Heizkörpern (Rippenheizkörper, teilweise erneuert).
Meine Frage: Wie realistisch ist das wirklich aus Effizienzperspektive? Ich habe bereits mit verschiedenen Heizlastberechnungs-Tools (DIN EN 12831) gearbeitet und kann mir vorstellen, dass die Vorlauftemperaturen deutlich höher ausfallen als bei Neubauten mit FBH.
Ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in diesem Szenario noch wirtschaftlich sinnvoll, oder braucht es eine Hybrid-Lösung mit Gas-Backup für die kalten Tage? Welche JAZ-Werte habt ihr in ähnlichen Fällen gemessen? Interessieren mich besonders die Wartungs- und Serviceaspekte – wie verhält sich die Anlage langfristig bei höheren Betriebstemperaturen?
Danke für eure Erfahrungen!