Hallo zusammen,
wir haben unsere Wärmepumpe (Luft-Wasser, 8 kW) vor zwei Jahren mit einem 300-Liter-Pufferspeicher installiert lassen. Damals hat der Installateur gesagt, das reicht für unser Einfamilienhaus. Jetzt im Sommer merke ich beim Stromzähler, dass die WP ständig taktet – alle 5-6 Minuten schaltet der Kompressor an und aus. Das kann doch nicht optimal sein?
Meine Frage: Könnte der Pufferspeicher zu klein dimensioniert sein? Und vor allem: Wie rechnet sich das wirtschaftlich? Wenn die WP ständig taktet statt länger durchzulaufen, muss das ja auch Auswirkungen auf Stromverbrauch und Verschleiß haben.
Ich überlege, ob sich eine Nachrüstung mit einem größeren Pufferspeicher lohnt oder ob ich zuerst die ganzen Förderbedingungen klären sollte. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Und – realistische Frage – was kostet die Nachrüstung und wieviel spart man wirklich ein?
Danke für eure Einschätzung!
Komplett Zustimmung zu Markus – da stimmt die Auslegung nicht. Der Fehler wird leider oft gemacht. Was du beschreibst – dieses ständige Takten – ist nicht nur teuer, sondern belastet auch den Verdichter unnötig. Nach zwei Jahren solltest du aus einer aktuellen Betriebsanalyse rauslesen können, wie oft der Kompressor startet. Wenn das wirklich 10-12x pro Stunde ist, ist ein größerer Pufferspeicher die Lösung.
Zu deiner Förderung: Das ist jetzt leider schwierig, weil die Nachrüstung unter die neuen BAFA-Regeln fällt – und da wird's kompliziert. Optimierung von bestehenden Anlagen wird oft nicht mehr gefördert. Sieh dir die aktuellen Richtlinien an, bevor du investierst!