Moin zusammen,
ich bewirtschafte hier eine Erdwärmeanlage im Altbau (Baujahr 1987, 280m², FBH teilweise, teilweise Radiatoren) und bin jetzt im August beim Thema Sommereinstellung angekommen. Die Standardempfehlungen vom Hersteller sagen mir hier nicht richtig zu – die wirken zu pauschal für meine Situation.
Meine Beobachtung: Wenn ich die Verdichter-Drehzahl (%) im Kühlbetrieb zu hoch parametriere, läuft der Kompressor fast konstant, und die Sole-Temperatur sinkt merklich. Das erzeugt zwar kühlere Räume, aber ich frage mich, ob das energetisch überhaupt sinnvoll ist oder ob das nur zu einer Art Zwangsbetrieb führt.
Andererseits: Wenn ich die Drehzahl zu niedrig setze (z.B. 40%), moduliert das Ding wild hin und her – Takt, Takt, Takt.
Wie regelt ihr das in der Praxis? Gibt es einen Sweet Spot für Erdwärme im Sommer, oder ist das zu stark von der eigenen Soletemperatur-Charakteristik abhängig? Habt ihr beim Einstellen auch einfach per Ausprobieren die Werte gefunden, die bei euch funktionieren?
Freue mich auf erfahrungsgestützte Antworten.