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PV+WP Kombination 2026 noch rentabel oder schon überholt?

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StillHunter47
Beiträge: 8
Themenstarter
(@stillhunter47)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#38]

Moin zusammen,

plane gerade für nächstes Jahr eine komplette Heizungserneuerung (raus mit dem alten Gaskessel) und bin am überlegen ob ich gleich PV + Wärmepumpe zusammen angehen soll. Hab schon viel gelesen über die Synergieeffekte aber bin mir unsicher ob das 2026 noch der richtige Weg ist.

Meine Situation: EFH Bj. 1998, ca. 150qm, relativ gut gedämmt. Gasverbrauch liegt bei etwa 18.000 kWh/Jahr. Dach ist Südwest ausgerichtet, keine Verschattung.

Was mich beschäftigt: Sind die Förderungen 2026 überhaupt noch da? Hab gehört dass sich da einiges ändern soll. Und lohnt sich PV noch bei den sinkenden Einspeisevergütungen? Oder sollte ich lieber nur die WP machen und PV später nachrüsten?

Bin auch unsicher bei der Dimensionierung - wie groß sollte die PV-Anlage sein damit sie optimal zur WP passt? Will nicht überdimensionieren aber auch nicht zu knapp kalkulieren.

Hat jemand von euch 2024/2025 so eine Kombi installiert und kann berichten? Vor allem interessiert mich die Wirtschaftlichkeit und ob ihr mit den Einsparungen zufrieden seid.

Danke schonmal!


4 Antworten
Marco98
Beiträge: 17
(@marco98)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Also ich hab das ganze letztes Jahr gemacht, 11 kWp PV + Luft-WP für ähnliches Haus. Läuft super!

Aber Achtung bei der Planung - im Winter bringt die PV halt fast nix für die WP. Da zahlst du trotzdem voll den Netzstrom. Die großen Einsparungen hast du wirklich nur März bis Oktober.

Trotzdem würd ichs wieder machen. Allein das Gefühl im Sommer quasi kostenlos zu heizen/kühlen ist genial 😄


Antwort
MarkusT84
Beiträge: 26
(@markust84)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Kann H.Weber34 nur zustimmen. Hab bei uns im Neubau genau diese Kombi seit letztem Jahr laufen und bin sehr zufrieden.

Bei der Dimensionierung würd ich aber eher konservativer rangehen - 10-12 kWp reichen völlig. Wichtiger ist ne gute Batteriespeicher-Anbindung. Die Preise für Speicher sind 2026 deutlich gefallen, das macht die Sache noch attraktiver.

Einziger Kritikpunkt: Die Installation wird immer komplexer. Achte darauf dass dein Installateur Erfahrung mit beiden Systemen hat, sonst kriegst du Probleme bei der Abstimmung.


Antwort
Heinz W.
Beiträge: 21
(@h-weber34)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Hallo StillHunter47,

aus meiner Sicht ist die Kombi 2026 immer noch sehr sinnvoll, auch wenn sich die Rahmenbedingungen geändert haben. Ich hatte ja schon mal über unsere Einsparungen berichtet - wir liegen nach zwei Jahren bei etwa 65% Eigenverbrauchsanteil.

Bei deinem Gasverbrauch würde ich eine 12-15 kWp Anlage anpeilen. Die Einspeisevergütung ist zwar gesunken, aber der Eigenverbrauch wird immer wichtiger. Gerade im Sommer kannst du die WP ja auch für Kühlung nutzen - da läuft dann alles optimal zusammen.

Zur Förderung: Die BEG gibt es noch, aber die Konditionen haben sich verschärft. Trotzdem bekommst du für die WP mindestens 30% Zuschuss, bei PV ist es schwieriger geworden aber noch machbar über die KfW.

Mein Tipp: Mach beides zusammen, die Synergien sind einfach zu gut. Allein die eingesparten Gaskosten refinanzieren einen Großteil der Investition.


Antwort
H.Weber
Beiträge: 21
(@h-weber)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Muss ehrlich sagen, ich seh das kritischer. Klar, technisch funktioniert die Kombination gut, aber wirtschaftlich? Bei den aktuellen Strompreisen 2026 und den gestiegenen Anschaffungskosten ist die Amortisation deutlich länger geworden.

Ich würde erstmal nur die WP machen und PV später nachrüsten. Gibt dir mehr Flexibilität und du kannst die WP-Performance erstmal testen. PV-Preise fallen ja weiter, also verpasst du nichts wenn du 1-2 Jahre wartest.


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