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Eigeninstallation WP-Komponenten: Wo endet meine rechtliche Verantwortung?

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Thomas-Kruegers
Beiträge: 55
Themenstarter
(@thomas-kruegers)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#185]

Moin zusammen,

ich plane gerade eine Luft-Wasser-WP mit PV-Eigenverbrauch und lese überall, dass man "vieles selbst machen kann". Aber ich bin da ehrlich skeptisch – nicht nur wegen der Technik, sondern vor allem wegen der rechtlichen Seite.

Meine konkrete Frage: Wenn ich die Verrohrung zwischen Außengerät und Speicher selbst verlege und anschließe – wo fängt dann die Verantwortung des Fachmanns an? Und was kostet mich das später bei Gewährleistungsfällen oder wenn die JAZ plötzlich viel schlechter ist als versprochen?

Ich kenne die ganzen Online-Ratgeber, die suggerieren, dass alles kein Problem ist. Aber in meiner Erfahrung mit der PV-Anlage habe ich gelernt: Wer Eigenleistung bringt, trägt hinterher auch das Risiko. Und bei Wärmepumpen mit Kältemittel-Kreislauf finde ich das deutlich kritischer als bei Solarpanelen.

Hat jemand konkrete Erfahrung damit gemacht – nicht nur technisch, sondern auch versicherungs- und gewährleistungstechnisch?


1 Antwort
Dieter B.
Beiträge: 12
(@dieter-brenner)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Gute Frage, Thomas. Kurz und knapp: Bei der Verrohrung und Speicheranbindung darfst du als Laie Hand anlegen – ABER: Sobald es um den Kältemittel-Kreislauf oder die Befüllung geht, ist Schluss. Das ist bundesweit Fachmann-Pflicht (Kälte- und Klimatechnik-Verordnung).

Bei Gewährleistung: Wenn du was selbst verbaut hast und später Probleme auftauchen, wird der Hersteller das prüfen und ggf. sagen, dass deine Eigenleistung der Grund war. Das kann teuer werden. Ich würde das Risiko nicht eingehen – lass den Fachmann ran, die paar hundert Euro sparen sich später durch Ärger nicht ein.

Ich helfe gerne beim Förderantrag, wenn du vorhast, das richtig zu machen.


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