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20 kWh Batteriespeicher - ausreichend für Wärmepumpe?

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HelmutK
Beiträge: 35
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(@helmutk)
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Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#47]

Hallo zusammen,

ich plane gerade die Dimensionierung meines Batteriespeichers und bin etwas unsicher. Habe eine 12 kW Luft-Wasser-Wärmepumpe für unser EFH (Baujahr 1998, gut gedämmt) und eine 15 kWp PV-Anlage auf dem Dach.

Mein Installateur schlägt einen 20 kWh Speicher vor, aber ich frage mich, ob das wirklich reicht? Gerade jetzt im Sommer merke ich schon, dass die WP für die Warmwasserbereitung läuft, wenn die Sonne nicht scheint. Und was ist im Winter, wenn die WP deutlich mehr Strom braucht?

Habe mal grob überschlagen: Wenn die WP im Winter 8-10 Stunden täglich läuft und dabei 8 kW zieht, wären das ja schon 64-80 kWh am Tag. Da wären 20 kWh Speicher ja nur ein Tropfen auf den heißen Stein, oder?

Wie sind eure Erfahrungen? Sollte ich lieber auf 30 oder sogar 40 kWh gehen? Die Mehrkosten wären schon happig, aber wenn es sich langfristig rechnet...

Danke für eure Einschätzungen!


4 Antworten
L.Weber39
Beiträge: 22
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(@l-weber39)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Helmut, ich denke deine Überlegungen gehen in die richtige Richtung. 20 kWh sind definitiv knapp bemessen für eine 12 kW WP. Ich hab bei mir im Neubau-Thread schon mal erwähnt, dass die Dimensionierung oft unterschätzt wird.

Aus meiner Sicht solltest du mindestens 30 kWh einplanen. Der Speicher soll ja nicht die ganze Heizlast abdecken, sondern die Spitzenzeiten überbrücken und den Eigenverbrauch optimieren. Im Winter reichen 20 kWh vielleicht für 2-3 Stunden WP-Betrieb.

Wichtig ist auch die Entladeleistung - kann der Speicher überhaupt 8-12 kW dauerhaft liefern? Das solltest du unbedingt prüfen.


Antwort
Stefan-Koch
Beiträge: 8
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(@stefan-koch)
Active Member
Beigetreten: Vor 6 Tagen

Also ich hab mittlerweile 25 kWh bei meiner 10 kW WP und bin sehr zufrieden. Wie ich schon in meinem Salzwasser-Thread geschrieben hab, kommt's auch auf die Technologie an.

20 kWh sind schon etwas knapp, besonders wenn du auch noch andere Verbraucher hast. Im Sommer geht's noch, aber im Winter wirds eng. Würd mindestens 25-30 kWh nehmen.


Antwort
Thomas-Krger
Beiträge: 24
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(@thomas-krger)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Da muss ich Thomas widersprechen - größer ist nicht automatisch besser! Die Wirtschaftlichkeit steht im Vordergrund. 20 kWh können durchaus ausreichen, wenn intelligent gesteuert wird.

Wichtig ist, dass du nicht versuchst, die komplette Heizlast über den Speicher zu fahren. Der Speicher soll primär die teuren Spitzenstromzeiten überbrücken und den PV-Überschuss zwischenspeichern. Mit SG-Ready und intelligentem Energiemanagement läuft die WP hauptsächlich dann, wenn günstig Strom verfügbar ist.

Bei deiner 15 kWp Anlage wirst du im Sommer ohnehin Überschüsse haben. Da ist es geschickter, das Geld in eine größere PV-Anlage zu stecken statt in einen überdimensionierten Speicher.


Antwort
Stefan-Berger
Beiträge: 13
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(@stefan-berger)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Woche

Helmut, deine Rechnung ist nicht ganz richtig. Eine WP zieht nicht konstant ihre Nennleistung - das schwankt je nach Außentemperatur und Heizbedarf erheblich. An milden Wintertagen läuft sie vielleicht nur mit 4-6 kW.

Aus meiner Erfahrung mit größeren Anlagen würde ich sagen: 20 kWh sind für den Anfang okay, aber plane die Erweiterbarkeit mit ein. Viele Systeme lassen sich später ausbauen.

Was oft vergessen wird: Die Speicherverluste steigen mit der Kapazität. Ein 40 kWh Speicher hat auch entsprechend höhere Standby-Verluste. Da musst du schauen, ob sich das rechnet.


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