Hi zusammen, ich hab mir gerade eine neue Luft-Wasser-Wärmepumpe einbauen lassen und beschäftige mich jetzt auch mit dem Thema Batteriespeicher. In den Prospekten liest man überall von "Notstromfunktion" und "Stromausfallschutz", aber ich frag mich: Wie praktisch ist das wirklich?
Meine Frage ist konkret: Wenn der Strom ausfällt, kann die Wärmepumpe dann mit dem Speicher weiterarbeiten? Oder ist das mehr Theorie? Im Sommer stelle ich mir das ja noch machbar vor, aber im Winter bei -5°C draußen – kann die Anlage dann wirklich noch heizen, wenn nur der Speicher läuft?
Und noch eine Frage: Wie lange würde so ein Speicher reichen, um zumindest die wichtigsten Verbraucher zu versorgen? Braucht man dann eine extra Installation dafür, oder funktioniert das automatisch?
Ich bin noch relativ neu im Thema und freue mich über jeden Tipp – gerade zum Thema Kühlung im Sommer interessiert mich auch, ob die WP damit umgehen kann.
Danke schonmal!
Hallo Tobias, gute Frage! Also bei der Notstromfunktion muss man ehrlich sagen: Das ist eher für die Grundversorgung gedacht, nicht wirklich für die Wärmepumpe im großen Stil. Eine Wärmepumpe frisst ja wahnsinnig viel Leistung – deine Batterie wäre im Winter super schnell leer, wenn die WP läuft.
Die meisten Systeme haben eine sogenannte "inselbetriebsfähig" Funktion, aber das ist dann nur für einen begrenzten Betrieb ausgelegt – Lichter, Kühlschrank, vielleicht noch ein paar andere Sachen. Im Winter würde ich mir da keine großen Hoffnungen machen.
Zu den Förderungen: Das ist ja auch interessant – da könnte man eventuell noch sparen bei der Anschaffung. Hast du dich da schon informiert?