Hallo zusammen,
ich stehe gerade vor der Angebotserstellung für mein Bestandshaus und bin bei den Lüftungsvarianten etwas unsicher. Ein Fachbetrieb empfiehlt mir eine CO2-gesteuerte Lüftung (mit Ampel-Sensor im Wohnbereich), ein anderer schwört auf reine Feuchte-/Präsenzmelder als "bedarfsgeführt".
Meine Frage ist weniger technisch als wirtschaftlich: Welche Variante hat bei der Amortisationsrechnung die besseren Chancen? Die CO2-Ampel kostet deutlich mehr (Sensoren, Verdrahtung), verspricht aber angeblich sparsamere Lüftung. Die andere Lösung ist günstiger in der Installation, aber ich frage mich, ob ich damit nicht zu oft lüfte und die Heizperiode (oder hier jetzt im Sommer die Kühlkette?) unnötig belaste.
Hat jemand konkrete Betriebserfahrungen zu den realen Stromkosten oder Heizgradtagen-Einsparungen zwischen beiden Systemen? Besonders interessiert mich: Wie viel müsste ich tatsächlich einsparen, um die Mehrkosten der CO2-Lösung wieder reinzuholen?
Hallo Markus,
interessante Frage – ich bin noch recht neu hier und beschäftige mich auch gerade mit solchen Planungsentscheidungen. Soweit ich das verstanden habe, hängt es stark davon ab, wie viel ihr in eurer Familie zu Hause seid. Wenn viel über Präsenz-/Feuchte gesteuert wird, kann das schon sinnvoll sein. Bei CO2 bin ich ehrlich gesagt noch unsicher, ob das im Altbau wirklich nötig ist.
Hast du denn schon Kostenvoranschläge für beide Varianten? Dann könnte man ja hochrechnen, wie lange es dauert, bis sich das rentiert.