Moin zusammen, ich plane gerade meine Warmwasserbereitung über eine dedizierte Wärmepumpe und setze dabei auf eine Frischwasserstation mit Speicherpuffer. Das Interessante: Mein Energieversorger bietet mir ab September einen neuen Tarif an – günstige kWh nur zwischen 22 und 6 Uhr, deutlich höher tagsüber.
Jetzt stellt sich mir die Frage zur Elektrik: Brauche ich für so ein zeitgesteuertes Laden des Speichers technisch einen separaten Stromkreis mit eigenständiger Absicherung? Oder kann ich die WP-Steuerung so programmieren, dass sie einfach nur nachts lädt – und alles bleibt an der bestehenden Hauptverteilung angeschlossen?
Ich will das Maximum aus der JAZ rausholen und die Speichergröße so dimensionieren, dass ich nachts fürs ganze Haus vorlade. Aber elektrisch sauber soll es auch sein. Hat jemand Erfahrung mit solchen Lastschalt-Szenarien? Worauf muss der Elektiker beim Angebot achten, damit es später keine Überraschungen gibt? Danke schon mal!
Du brauchst da definitiv eine separate Zuleitung, wenn der Tarif das so vorsieht. Wichtig: Kläre mit BAFA ab, ob das noch als förderfähig gilt – manche Förderungen setzten voraus, dass die WP vollständig unabhängig vom normalen Haushaltsstrom läuft. Das habe ich bei mehreren BAFA-Anträgen gesehen. Der Elektriker muss einen eigenen FI und eigene Sicherung dimensionieren, Querschnitt nach VDE 0100, und wenn es ne Zeitschaltung vom Netzbetreiber gibt, muss die auch korrekt angebunden sein. Kostet extra, aber sauber. Mehr unter BAFA-Antrag Fachunternehmererklärung – der Punkt ist oft entscheidend.