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BEG-Antrag abgelehnt: Zu hohe Vorlauftemperatur im Neubau

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Thomas B.
Beiträge: 7
Themenstarter
(@thomasbreuer11)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#241]

Hallo zusammen,

wir stecken gerade in der Planungsphase unseres Neubaus und wollten eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Flächenheizung kombinieren. Der Energieberater hat den BEG-Antrag eingereicht, aber gestern kam die Ablehnung der BAFA: Die geplante Vorlauftemperatur von 58°C soll die Fördervoraussetzungen nicht erfüllen – mindestens 35°C Spreizung gefordert, wir kommen angeblich nur auf 33°C.

Das Problem: Unser Bauplan ist relativ fix, der Heizungsbauer meint, dass 58°C nötig sind, weil die Flächenheizung kleiner ausfallen soll (Kostengründe). Jetzt überlege ich, ob eine Hybrid-Lösung mit Gas als Backup der Ausweg ist – oder ob das die Förderung komplett killt. Kann man da noch nachjustieren, bevor ein Widerspruch Sinn macht?

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Lohnt sich der Widerspruch überhaupt, oder sollten wir lieber die Flächenheizung vergrößern und neu berechnen lassen?


1 Antwort
Thomas K.
Beiträge: 28
(@stillhunter47)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Thomas, das ist ein klassisches Problem, das ich auch bei vielen Ingenieursplanungen sehe. Die 35°C-Spreizung ist kein Hexenwerk, aber oft wird da in der frühen Planung zu ungenau gerechnet.

Ganz ehrlich: Ein Widerspruch bringt dir hier wahrscheinlich nichts, wenn die Rechnung der BAFA stimmt. Das solltest du mit deinem Energieberater detailliert durchgehen – vielleicht gibt es Fehler in der Heizlastberechnung oder der Dimensionierung. Eine größere Fläche kostet am Anfang mehr, spart dir aber später Betriebskosten und Ärger mit der BAFA.

Zur Hybrid-Lösung: Das kann funktionieren, aber achte darauf, dass die WP wirklich der Hauptwärmeerzeuger bleibt. Die meisten Hybridsysteme erfüllen die Anforderungen, wenn die WP mindestens 75% der Heizlast trägt. Gas als reines Backup ist förderbar, aber lass dich nicht von deinem Heizungsbauer mit Kostenargumenten drücken – die Förderung ist oft großzügiger als die vermeintlichen Einsparungen durch kleinere Flächen.


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