Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, meine neue Luft-Wasser-Wärmepumpe in Betrieb zu nehmen (Vaillant aroTherm, 11 kW). Die Heizlastberechnung liegt bei knapp 9 kW, Fußbodenheizung ist verbaut. Im Datenblatt steht eine Jahresarbeitszahl von 4,2 – aber ich bin ehrlich gesagt skeptisch, ob das im echten Winter bei uns (Höhenlage, durchschnittlich -5°C im Januar) wirklich rauskommt.
Meine Fragen:
1. Mit welchen Verbrauchswerten sollte ich für einen durchschnittlichen Winter rechnen? (Einfamilienhaus, ca. 150 m², alte Bausubstanz, aber isoliert)
2. Wie früh sollte ich anfangen, Messwerte zu tracken – schon ab September, oder reicht November los?
3. Gibt es Einstellungen am Inverter oder bei der Heizkurve, die ich JETZT schon vornehmen sollte, um im Winter nicht böse Überraschungen zu erleben?
4. Wie stark schwanken die Verbrauchsdaten zwischen strengem Winter und mildem Jahr – worauf sollte ich bei der Kostenplanung vorbereitet sein?
Ich bin handwerklich fit und würde gerne selbst mitdenken, statt blind den Herstellerangaben zu vertrauen. Erfahrungen aus der Praxis sind mir wichtiger als Theorie.
Danke euch!
Sehr wichtig: Wenn du später auf Warmwasserbereitung umsteigst (ab November), wird dein Verbrauch messbar höher. Hast du ne Frischwasserstation oder Speicher? Das macht ~15–20% Unterschied aus. Bei mir laufen die Auswertungen so: Heizenergie getrennt von Warmwasser tracken, sonst vermischst du die Effizienzen.