Moin zusammen,
ich bin skeptisch gegenüber allen Versprechungen, die rundherum bei Wärmepumpen gemacht werden – und jetzt interessiert mich eine konkrete Frage: Lohnt sich ein Nachtabtarif im Sommer wirklich, wenn die Wärmepumpe hauptsächlich nur noch Warmwasser macht?
Ich habe einen unsanierten Altbau aus den 50ern, relativ viel Wärmeverlust im Winter, aber jetzt im Juli natürlich kaum noch Heizlast. Meine WP würde nachts über den Nachtabtarif (wenn es so einen gibt) Wasser heizen können. Das klingt plausibel – aber: Wie groß ist der reale Strompreisunterschied zwischen Normal- und Nachttarif bei euch? Und müsste ich dann so lange Pufferspeicher mitlaufen lassen, dass die Einsparung wieder aufgezehrt wird?
Mich interessieren ehrliche Zahlen, nicht Marketingversprechen. Wer hat das tatsächlich gemessen und kann sagen, ob sich der administrative Aufwand für einen Nachtabtarif im Sommer überhaupt lohnt?
Hab mich da gerade auch informiert für mein neues Haus – die Unterschiede sind regional wirklich sehr unterschiedlich. Manche Anbieter haben echte Nachttarife, andere sagen nur, dass es günstiger wird, aber prozentual ist der Unterschied im Sommer tatsächlich klein. Hast du schon bei deinem Energieversorger nachgefragt, wie die Staffelung aussieht?