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Autarkie mit Wärmepumpe: Welche Speichergröße ist realistisch?

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Markus B.
Beiträge: 9
Themenstarter
(@markus_1989)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#186]

Hallo zusammen,

ich plane gerade die Sanierung unseres EFH (ca. 150 m², Baujahr 1995) und beschäftige mich intensiv mit der Frage, ob wir mit einer Luft-Wasser-WP plus PV und Stromspeicher wirklich autark werden können – oder ob das einfach zu teuer wird.

Bisher habe ich folgende Eckdaten zusammengetragen:
- Heizwärmebedarf: ca. 18 kWh/m²a (nach Sanierung mit besserer Dämmung)
- PV-Potenzial: Süddach, etwa 8–10 kWp realistisch
- Verfügbares Budget für Speicher: 25.000–30.000 Euro (inkl. WP und Speicher)

Meine Frage: Wie groß müsste der Stromspeicher dimensioniert sein, um wirklich unabhängig vom Netz zu sein? Ich rechne damit, dass eine WP im August (wie in diesem Sommer) weniger Speicher braucht, aber im Februar kritisch wird. Soll ich mit 10 kWh, 15 kWh oder sogar 20 kWh kalkulieren?

Welche Hersteller-Kombinationen haben bei euch funktioniert? Und: Lohnt sich die Autarkie überhaupt, oder sollte ich realistischer rechnen und mich einfach mit hohem Eigenverbrauch zufriedengeben?

Danke für eure ehrliche Einschätzung!


1 Antwort
Klaus_195219
Beiträge: 41
(@klaus_195219)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Bei uns ähnliche Konstellation – Luft-WP, 6 kWp PV, 10 kWh Speicher. Ehrlich gesagt: Im August brauchst du den Speicher kaum, da reicht die PV direkt. Aber Februar? Das ist hart. Wir nutzen noch Strom vom Netz dazu, und das ist völlig okay.

Tipp von mir: Mach eine vernünftige Heizlastberechnung für deinen Altbau – die 18 kWh/m² könnten optimistisch sein. Und: Schau auf die JAZ der WP, nicht nur auf die Speichergröße. Mit guter Vorlauftemperatur-Regelung sparst du oft mehr als mit einer überdimensionierten Batterie. Welche WP-Hersteller hast du denn schon im Blick?


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