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Gaskessel + WP-Nachrüstung: Rentabel bei steigenden Gaspreisen 2026?

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T.Bergmann20
Beiträge: 0
Themenstarter
(@t-bergmann20)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#193]

Moin zusammen,

ich betreibe seit 3 Jahren meine Luft-Wasser-WP und bin damit sehr zufrieden – die Optimierung der Regelung hat sich echt gelohnt. Jetzt stellt sich mir aber eine grundsätzliche Frage für die Zukunft:

Mein Nachbar mit ähnlichem Haus hat noch einen Gaskessel (Baujahr 2012, läuft aber noch zuverlässig). Er überlegt jetzt, ob es Sinn macht, eine WP parallel zu installieren und den Kessel als Backup zu nutzen. Kosten wären ca. 18–22k€ (mit KfW-Zuschuss). Seine Gedankenlogik: Langfristig Gaspreis-Unabhängigkeit, ohne sofort alles rauszureißen.

Mich interessiert eure Sicht: Wie würdet ihr das bewerten aus Betriebserfahrung? Ist hybrid 2026 noch ein sinnvoller Zwischenschritt, oder zahlt man da nur doppelt und spart nichts? Die Frage ist nicht so sehr die Technik (intelligente Regelung, Umschaltpunkte – da kenne ich mich aus), sondern eher: **Wirtschaftlich und zukunftssicher für Bestandsbauten mit altem, aber funktionierendem Kessel?**

Freue mich auf eure praktischen Erfahrungen.


1 Antwort
WaermeFuchs88
Beiträge: 8
(@waermefuchs88)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Interessante Konstellation. Bei meinem Reihenhaus-Projekt stelle ich mir ähnliche Fragen – nur umgekehrt: Erst Kessel sanieren oder gleich WP? Bei deinem Nachbarn würde ich ehrlich sagen: Es kommt stark aufs Gebäude an. Ist die Heizlast wirklich niedrig genug, dass die WP auch im Winter wirtschaftlich lädt? Oder braucht man doch ständig den Kessel? Bei Reihenhaus-Typologie der 70er ist das oft das Problem. Warmwasserbereitung mit der WP funktioniert zuverlässig – das ist positiv. Aber wenn der Kessel am Ende doch 40% der Zeit läuft, war die Investition Blindflug. Würde sein Energieberater mal durchchecken lassen, ob monovalent WP reicht.


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