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Warmwasserbereitung im Sommer: Legionellen-Temperatur vs. Effizienz

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Thomas B.
Beiträge: 4
Themenstarter
(@thomasb_198646)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#163]

Hallo zusammen,

ice eine Frage, die mich seit diesem Monat beim Optimieren meiner Anlage beschäftigt. Ich tracke ja penibel meine JAZ und habe bemerkt, dass die Warmwasserbereitung im Juli deutlich weniger Strom kostet als im Winter – logisch eigentlich. Aber jetzt bin ich auf das Thema Legionellenschutz gestoßen und mir ist nicht ganz klar, wie ich das sinnvoll mit meiner Effizienz-Strategie kombiniere.

Meine aktuelle Regelung fährt die Speichertemperatur im Sommer auf etwa 45°C, weil die Umgebungswärme reicht und mein COP damit deutlich besser ist. Aber überall lese ich etwas von 60°C gegen Legionellen. Muss ich da wirklich regelmäßig hochfahren, oder bin ich mit niedrigeren Temperaturen safe, wenn ich den Speicher isoliert halte und regelmäßig spüle?

Mich interessiert vor allem: Wie gehen hier erfahrene Nutzer vor? Gibt es einen bewährten Kompromiss zwischen Legionellenschutz und der realen JAZ im Sommerhalbjahr? Oder opfere ich unnötig Effizienz, wenn ich zu konservativ fahre?

Danke für Erfahrungswerte!


2 Antworten
Lisa M.
Beiträge: 12
(@lisa_95)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Gute Frage! Ich bin noch relativ neu im Thema, aber ich hab gelesen, dass es da verschiedene Bundesländer-Regelungen gibt – oder irre ich mich da? Mich würde interessieren, ob das über die Förderung läuft, weil ich gehört habe, dass KfW bestimmte Hygiene-Standards voraussetzt. Vielleicht ist das ja auch ein Förderpunkt?


Antwort
T.Weber
Beiträge: 39
(@t-weber)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Sehr gute Observation, Thomas. Das ist typischerweise ein Punkt, wo Installer pauschal sagen 'fahr auf 60°C' – dabei gibt es intelligentere Lösungen. Meine Erfahrung: Speicher-Schichtung nutzen, mit höheren Temperaturen oben, niedrigere unten für den Bedarf. Zusätzlich: thermische Desinfektion nach Herstellerangaben dokumentieren. Das ist nicht nur hygienischer, sondern auch mess- und nachweisbar. Fehlerdiagnose ist da die beste Prävention.


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