Hallo zusammen,
wir haben letzten Herbst eine Luft-Wasser-Hybrid-Wärmepumpe in unser Haus aus dem Jahr 1908 einbauen lassen. Gründerzeitbau, Vollziegel, teilweise gedämmt (Dach und Keller), aber die Außenwände sind noch original. Heizkörper sind aus den 70ern, also alte Gussheizkörper plus ein paar neuere Stahlflachheizkörper die der Vorbesitzer eingebaut hat.
Das erste Problem war die Vorlauftemperatur: Der Installateur hatte uns auf 55°C eingestellt, weil er meinte das reicht für den Altbaubestand. Aber an kalten Tagen (wir hatten ja diesen Februar kurz -10°C) ist die WP fast gar nicht mehr angesprungen und der Gaskessel hat alles übernommen. Ich frage mich ob die Einstellung passt oder ob man da noch was optimieren kann.
Zweites Thema: Hydraulischer Abgleich. Der wurde laut Protokoll gemacht, aber ich hab das Gefühl dass manche Räume immer noch zu warm und andere zu kalt sind. Ist das bei solchen alten Anlagen normal?
Jetzt im Sommer nutzen wir die Zeit um nochmal alles zu überprüfen und vielleicht den einen oder anderen Heizkörper tauschen zu lassen, bevor der Winter kommt. Hat hier jemand Erfahrungen mit einem ähnlichen Baujahr und ähnlicher Ausgangslage? Was habt ihr gemacht um die WP-Laufzeiten zu erhöhen und den Gasanteil zu senken?
Danke schon mal!
T.Weber