Guten Tag zusammen,
ich beschäftige mich derzeit mit einer Wärmepumpenanlage für ein Bestandsgebäude und stoße dabei auf ein wiederkehrendes Problem: Der Grundwasserspiegel auf unserem Grundstück ist für eine klassische Brunnenanlage zu variabel, und die Genehmigungsbehörde signalisiert bereits Vorbehalte.
Bevor ich mich auf Sole-Wasser festlege, möchte ich die Alternativen zur klassischen Wasser-Wasser-Wärmepumpe systematisch durchdenken. Es gibt ja noch andere Optionen: Oberflächengewässer (Bach läuft ca. 80m entfernt), Hybrid-Systeme mit minimaler Bohrtiefe, oder auch Kombination mit Solarthermie zur Quellenentlastung.
Meine Frage zielt auf die technische und wirtschaftliche Bewertung dieser Alternativen ab:
1. Was sind realistische COP-Werte bei Oberflächengewässer-Nutzung im Jahresbetrieb?
2. Wie dimensioniert man eine Hybrid-Anlage (Grundwasser + minimale Erdwärme), um die Ausfallsicherheit zu gewährleisten?
3. Welche Heizlastberechnung braucht es, um diese Systeme korrekt auszulegen?
4. Gibt es 2026 noch Förderung für nicht-klassische Wasser-Wasser-Varianten?
Ich freue mich auf fundierte Einschätzungen aus eurer Praxis.