Guten Tag zusammen,
ich befasse mich seit kurzem intensiver mit der Steuerungslogik unserer neuen Wärmepumpenanlage und habe dabei festgestellt, dass die Heizkurve offenbar ein dynamisches Element ist, das sich mit den Jahreszeiten verändern sollte. Meine Frage zielt darauf ab, wie man als Einsteiger – und ohne dass man dabei die Heizlastberechnung aus den Augen verliert – den optimalen Übergangspunkt vom Sommer- zum Winterbetrieb praktisch umsetzt.
Wir haben ein Einfamilienhaus mit ca. 120 m² beheizter Fläche, Baujahr 1978, nachträglich gedämmt. Die installierten Heizkörper sind für etwa 35–40 °C Vorlauftemperatur ausgelegt. Im August läuft die Anlage im Minimal-Modus, aber bereits in den kommenden Wochen werden wir ja wieder Heizphasen haben.
Meine Kernfragen:
1. Welche messbaren Indikatoren zeigen mir, dass ich die Heizkurve anpassen sollte?
2. Gibt es Unterschiede in der Anpassung, je nachdem ob ich mit Außentemperatur-Führung oder Raumthermostat arbeite?
3. Worauf muss ich achten, um nicht in ineffiziente Betriebszustände zu rutschen?
Ich würde gerne verstehen, wie die theoretische Heizlastberechnung mit der praktischen Regelung zusammenhängt. Danke für sachliche Hinweise!