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Amortisationsrechnung bei 60er-Haus mit schlechter Dämmung: Wie vorgehen?

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WolfgangH
Beiträge: 57
Themenstarter
(@wolfgangh)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#185]

Liebe Forumsgemeinschaft,

als pensionierter Ingenieur beschäftige ich mich derzeit intensiv mit der realistischen Amortisationsberechnung für unser eigenes Sanierungsprojekt und das geplante Neubau-Projekt meiner Tochter. Dabei stoße ich immer wieder auf ein Problem: Die üblichen Amortisationsrechner im Netz basieren auf optimistischen Annahmen, die mit der Realität oft wenig gemein haben.

Meine konkrete Frage: Bei unserem untersanierten Altbau (1960er Jahre, teilweise Einzel-verglasung, Außenwände nur bedingt gedämmt) möchte ich eine Luft-Wasser-Wärmepumpe einplanen. Die angebotene Anlage (10 kW) kostet inkl. Hydraulik und Elektrik etwa 28.000 €. Unsere alte Gasheizung verursacht derzeit ca. 3.200 €/Jahr (2023er-Preise).

Wenn ich von realistische 3,2er JAZ ausgehe und aktuellen Strompreisen von 38 ct/kWh rechne, komme ich auf etwa 4.100 €/Jahr Betriebskosten – also zunächst teurer. Mit Tilgung und Zinsen wird's kritisch.

Wie berechnet ihr das? Welche Parameter haltet ihr für realistisch? Und wie geht ihr mit der Unsicherheit bei Strompreisen um?

Freue mich auf ehrliche Erfahrungsberichte!

Wolfgang


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