Hallo zusammen,
ich plane gerade die Kombination aus PV und Wärmepumpe für einen Neubau und komme bei einem Punkt nicht weiter: Brauche ich dafür wirklich einen Batteriespeicher oder ist das eher ein „nice to have“?
Mir ist klar, dass im September die PV-Erträge schon ganz anders aussehen als im Sommer. Genau deshalb frage ich mich, ob der Speicher bei einer Wärmepumpe überhaupt einen sinnvollen Effekt bringt oder ob man am Ende nur teuer verschiebt, was man über den Tag direkt nutzen könnte. Ich lese hier oft pauschale Aussagen in beide Richtungen, aber so einfach scheint es mir nicht zu sein.
Aus meiner Sicht müsste man doch zuerst schauen, wie hoch der reale Tagesverbrauch der Wärmepumpe ist, wie gut die Anlage im Neubau ausgelegt ist und ob die Laufzeiten überhaupt zu den PV-Erträgen passen. Dazu kommt noch die Frage, ob der Speicher bei der Wärmepumpe eher die Eigenverbrauchsquote verbessert oder nur das Netzbezugsmuster glättet.
Mich würde interessieren, wie ihr das praktisch seht: Würdet ihr im Herbst bei einem Neubau mit WP eher direkt auf mehr PV setzen statt auf Batterie? Oder gibt es Konstellationen, bei denen ein Speicher wirklich sinnvoll ist und nicht nur aus dem Bauch heraus gekauft wird?
Bin gespannt auf ehrliche Erfahrungen, gern auch mit Zahlen oder typischen Fehlern aus der Praxis.
Kommt drauf an, aber meistens ist die Batterie bei WP eher Luxus als Muss. Wenn die WP sauber ausgelegt ist und tagsüber ordentlich läuft, ist Direktverbrauch oft der bessere Hebel.