Moin zusammen, nach längerer Pause bin ich wieder hier, weil ich mich endlich traue, meinen ungedämmten 70er-Bau auf Wärmepumpe umzustellen. Das größte Rätsel für mich ist die richtige Dimensionierung der Heizkörper.
Ich habe verstanden, dass ich bei niedriger Vorlauftemperatur (ca. 35–45°C) deutlich größere Flächen brauche als früher mit Gas. Meine aktuellen Heizkörper sind eher knapp bemessen – im Winter war's manchmal eng, auch mit der alten Heizung.
Meine Frage: Gibt es eine brauchbare Faustregel, wie viel Watt pro Quadratmeter Wohnfläche ich anpeilen sollte? Oder muss ich zwingend eine komplette Heizlastberechnung nach DIN machen? Die Kosten dafür schrecken mich ab, aber ich will auch nicht blind investieren und dann feststellen, dass die neue WP nicht effizient läuft und die JAZ leidet.
Hat hier jemand Erfahrung mit ähnlich alten Häusern und kann mir einen praktischen Einstiegspunkt geben?