Hallo zusammen,
ich habe eine Wasser/Wasser-Wärmepumpe und beschäftige mich gerade mit der optimalen Konfiguration für die Sommermonate. Es geht mir konkret um die Heizpause: Wie stelle ich diese richtig ein, um einerseits Strom zu sparen, aber andererseits auch noch Warmwasser zur Verfügung zu haben?
Meine Wärmepumpe hat verschiedene Betriebsmodi, und ich bin mir unsicher, ob ich die Heizung komplett ausschalten soll oder ob es Grenzen gibt, unterhalb derer sie automatisch wieder anspringen sollte. Im August brauchen wir zwar keine Raumheizung, aber das Brauchwasser muss ja trotzdem verfügbar sein.
Hat jemand von euch praktische Erfahrungen, wie ihr eure Heizpause konfiguriert habt? Gibt es Fehler, die man vermeiden sollte? Ich sammle gerne echte Fälle, um meine Wärmepumpe optimal zu fahren.
Danke für eure Tipps!
Hi Markus,
da sprichst du einen wichtigen Punkt an. Bei meiner Wasser/Wasser-WP im 70er-Jahre-Haus bin ich gerade dabei, solche Dinge herauszufinden. Meine Erfahrung bisher: Es lohnt sich, die Heizpause nicht komplett auf Null zu stellen, sondern eine Art Minimum-Vorlauftemperatur zu setzen – bei mir sind das etwa 25-30°C. So regelt sich die Anlage selbst runter, läuft aber minimal und sorgt trotzdem dafür, dass das Warmwasser bereitgestellt wird.
Ich hab auch gelesen, dass manche Anlagen einen separaten Warmwasser-Modus haben. Das erspart dir, die Heizung komplett abzuschalten. Vielleicht lohnt sich hier ein Blick ins Handbuch deiner Anlage – nicht alle WP haben die gleichen Optionen.
Warum versuchst du nicht, die Heizpause über mehrere Wochen zu testen und die Stromverbräuche zu vergleichen? Das würde dir wahrscheinlich mehr bringen als theoretische Werte.