Hallo zusammen,
wir planen einen Neubau für 2026 und überlegen gerade, ob wir eine Luft-Wasser-Wärmepumpe nicht zumindest teilweise selbst installieren können. Das würde ordentlich Kosten sparen – die Handwerkerpreise sind ja aktuell brutal.
Meine Skepsis: Alle hier im Forum schwören ja auf reine WP-Systeme, aber ich bin eher der Typ für Hybrid-Lösungen. Sicherheit geht vor Effizienz, zumindest für mich. Deswegen frage ich mich, ob nicht eine Luft-WP als Hybrid mit Gas-Backup sinnvoller ist – vor allem für die Übergangszeit und wenn es richtig kalt wird.
Wer von euch hat eine Luft-WP selbst eingebaut oder zumindest große Teile der Installation selbst übernommen? Wie kompliziert ist es wirklich? Und: Macht das noch Sinn, wenn man die Anlage später mit Gas kombinieren möchte, oder sind die meisten Systeme nur auf monovalent ausgelegt?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Thorsten
Hallo Thorsten,
da sprichst du einen wichtigen Punkt an. Ich hab meine Luft-WP vor vier Jahren installiert, und eines der größten Probleme war dann später der Lärm – nicht bei mir selbst, aber im Sommer haben die Nachbarn reagiert. Das würde ich dir ans Herz legen: Wenn du selbst baust, achte unbedingt auf die Platzierung und auf Schallschutzmaßnahmen von Anfang an. Das ist deutlich teurer und aufwendiger, wenn du es hinterher noch machen musst.
Zur Hybrid-Frage: Ich sehe deine Logik, aber bei der Selbstinstallation würde ich ehrlich sagen – lass die Gas-Integration von einem Fachmann machen. Das ist hydraulisch komplex und wenn da was schiefgeht, hast du zwei Systeme, die nicht richtig zusammenspielen. Lieber eine saubere Luft-WP mit gutem Puffer und Steuerung.
Schau dir mal meinen älteren Beitrag zu Lärmschutz bei Luft-WP im Sommer an – da sind konkrete Maßnahmen drin, die ich auch bei der Installation hätte berücksichtigen sollen.
Grüße, Werner