Moin zusammen, ich beschäftige mich gerade mit der Frage, wie sich Nachtabsenkung auf die tatsächliche Jahresarbeitszahl auswirkt – und ob man das mit den üblichen Messmethoden überhaupt sauber erfassen kann.
Hintergrund: Bei meinen Kundenanlagen beobachte ich im Sommer oft, dass die WP nachts auf niedrigere Vorlauftemperaturen abgesenkt wird. Klingt erst mal sinnvoll, aber ich frag mich: Wenn die Anlage dann morgens wieder hochfahren muss, um die Pufferspeicher-Temperatur auszugleichen, verschluckt das nicht wieder einen Teil der Ersparnis?
Ich nutze derzeit drei verschiedene Analysewerkzeuge zur Heizlastberechnung und Verbrauchserfassung, aber keines gibt mir wirklich Klarheit über den Net-Effekt einer Nachtabsenkung auf die JAZ über einen längeren Zeitraum. Hat jemand von euch konkrete Messdaten oder Erfahrungen damit gemacht, wie man das objektiv beurteilt? Welche Parameter sind entscheidend – nur der COP der einzelnen Laufphasen oder muss ich auch die Regelverluste miteinrechnen?
Wäre dankbar für praktische Tipps, auch wenn es nur Erfahrungswerte sind.