Hallo zusammen,
wir haben unseren BEG-Antrag für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe (Neubau, Effizienzhaus 55) eingereicht und bekamen jetzt die Ablehnung: Die vom Energieberater berechnete JAZ von 3,1 wird von der KfW angezweifelt – angeblich sei der Nachweis unzureichend dokumentiert.
Als Ingenieur nervt mich das besonders, weil die Berechnung nach VDI 4645 erfolgte und ich die Heizlastberechnung selbst mit DIN EN 12831 verifiziert habe. Der Energieberater hat aber nur die Standard-Rahmenbedingungen des Herstellers verwendet.
Jetzt die Frage: Macht es Sinn, eine detaillierte Nachrechnung mit meinen eigenen Messdaten (Bivalenz-Temperatur, spezifische Wärmeabgabe) einzureichen? Oder sollte ich lieber die Anlage umplanen – etwa mit größerem Pufferspeicher und optimierter Regelung, um JAZ 3,2+ zu erreichen?
Wie habt ihr solche Ablehnung erlebt? Gibt es da schnelle Lösungen oder muss ich mit Verzögerungen rechnen?