Hallo zusammen,
ich bin gerade mitten in der Planung für mein Reihenhaus aus den 70ern und komme bei der Warmwasserbereitung nicht so richtig weiter. Die Heizung soll auf Wärmepumpe umgestellt werden, aber beim Warmwasser schwanke ich noch zwischen einem klassischen Durchlauferhitzer und einem Wärmepumpenspeicher.
Mir geht es vor allem um den direkten Vergleich im Alltag: Was ist im Altbau mit eher mäßig gedämmten Leitungen und kurzen, aber nicht idealen Leitungswegen am Ende die sinnvollere Lösung? Ich lese immer wieder, dass Durchlauferhitzer einfach und kompakt sind, aber ich frage mich, ob das bei höherem Warmwasserbedarf und steigenden Strompreisen wirklich noch passt. Andererseits habe ich etwas Sorge, dass ein Wärmepumpenspeicher im Altbau mehr Platz braucht, träge ist und die Anlage unnötig kompliziert macht.
Dazu kommt bei mir noch die typische Altbaufrage: Es soll am Ende nicht nur technisch funktionieren, sondern auch halbwegs vernünftig zu den Betriebskosten passen. Im Herbst merkt man ja oft schon, dass das Warmwasser wieder öfter gebraucht wird, aber noch nicht die ganz großen Heizlasten da sind. Genau deshalb würde mich interessieren, wie ihr das gelöst habt und ob es im echten Betrieb klare Vor- oder Nachteile gibt.
Besonders spannend wäre für mich auch, ob es bei bestimmten Herstellern oder Gerätekombinationen im Altbau typische Stolperfallen gibt. Ich suche keine Werbeantworten, sondern eher ehrliche Erfahrungen aus der Praxis.
Danke schon mal für eure Einschätzungen!
Ich würde im Altbau eher den Wärmepumpenspeicher nehmen, wenn genug Platz da ist. Ein Durchlauferhitzer ist zwar simpel, aber bei mehreren Zapfungen merkt man die hohen Stromspitzen schnell.