Moin zusammen,
ich bin gerade dabei, meine alte Ölheizung gegen eine Wärmepumpe zu tauschen, und stehe vor der Frage: Was kann ich selbst machen, was muss unbedingt der Fachmann übernehmen?
Ich habe damals selbst Heizungsanlagen eingebaut und kenne mich mit Hydraulik und Rohrsystemen noch ganz ordentlich aus. Klar, die WP-Elektrik und Steuerung muss ein Fachmann machen – da bin ich rigoros. Aber bei der Pufferspeicher-Installation, beim hydraulischen Abgleich und den Rohrleitungen: Da frage ich mich, ob ich nicht 2–3 Tausend Euro sparen könnte, wenn ich selber hand anlege.
Anderseits: Wenn was schiefgeht, zahle ich drauf statt zu sparen. Und manche Handwerker sind anscheinend echt schwer zu finden im Moment.
Wie habt ihr das gemacht? Welche Gewerke habt ihr selbst übernommen, und wo habt ihr keine Kompromisse gemacht? Und ganz praktisch: Wie lange hat es gedauert, einen seriösen Installateur zu finden, der eure Anforderungen ernst genommen hat?
Freue mich auf ehrliche Rückmeldungen.
Hallo Martin,
vielen Dank für die detaillierte Frage – genau das hat mir geholfen! Ich plane gerade meine erste Wärmepumpe (Luft-Luft-System) und beschäftige mich natürlich auch mit den Kosten. Das ist eine super wichtige Überlegung, bevor ich einen Handwerker engagiere.
Ich selbst bin keine Technikerin und werde alles dem Fachbetrieb überlassen müssen – aber deine Erfahrung interessiert mich riesig, weil ich verstehen möchte, wo es Sinn macht zu sparen und wo es kritisch wird. Mit deinem Background als Heizungstechniker hast du da ja eine ganz andere Position als ich.
Frage: Wenn du die Pufferspeicher-Installation selbst machst – wie steht es dann mit der Gewährleistung auf die WP selbst? Geben die Hersteller nicht weniger Garantie, wenn nicht alles vom Fachbetrieb kommt? Das würde mich echt interessieren, bevor ich bei meiner Planung die falschen Entscheidungen treffe.
Und zur Handwerkersuche: Wie lange hast du schon gesucht, bis du jemanden gefunden hast, der wirklich Ahnung hat?